Oberarmstraffung (Dermolipektomie der Oberarme)

Für wen eignet sich diese Operation?

Eine Oberarmstraffung ist erforderlich, wenn die Haut an dieser Stelle erschlafft ist („Batwings“).

Die Ursachen:

  • - Hautüberschuss durch Alterungsprozess
  • - Zustand nach extremer Gewichtsabnahme
  • - Von Natur aus schwaches Bindegewebe
Was ist vor der Operation zu beachten?

Sie sollten vor der Operation ein Gewicht erreichen, das Sie realistisch halten können. Je näher Sie vor der Operation an Ihrem Idealgewicht liegen, desto zufriedener werden Sie mit dem Ergebnis sein

Was passiert während der Operation?

Je nach Umfang der Operation wird über einen von der Achselhöhle bis zum Ellenbogen reichenden Schnitt an der Innenseite des Oberarms operiert. Zunächst erfolgt im Stehen die Anzeichnung der geplanten Schnittführung mit einem Filzstift. Nach Einleiten der Narkose oder des Dämmerschlafs wird zusätzlich ein Mittel zur lokalen Betäubung eingespritzt. Das Betäubungsmittel ist versetzt mit einem Medikament, das zu einem örtlichen Zusammenziehen der kleinen Blutgefäße führt. Hierdurch wird die Blutung bei der Operation minimiert. Mit dem Skalpell werden nun die Haut- und Fettüberschüsse entfernt. Die entstandene Wunde wird mit feinen Nähten verschlossen. Drainagen sorgen dafür, dass in den ersten ein bis zwei Tagen nach der Operation das Wundsekret ablaufen kann. Die Operation dauert je nach Umfang ein bis zwei Stunden.

Mit welchen Narben ist zu rechnen?

Nach der Operation bleibt eine lange, dünne Narbe jeweils an der Innenseite des Oberarmes zurück. Manchmal ist zusätzlich auch eine kleine quer verlaufende Narbe in der Achselhöhle nötig.

Worauf ist nach der Operation zu achten?

In den ersten Tagen ist in der Regel die Einnahme von Schmerzmitteln notwendig. Bereits am Tag der Operation kann die Patientin das Bett verlassen. Die Dauer des stationären Aufenthaltes beträgt ein bis zwei Tage. Sofort nach Verlassen der Klinik ist die Patientin wieder gesellschaftsfähig. Über mehrere Wochen müssen Kompressionsverbände angelegt werden, damit eine optimale Heilung ermöglicht ist. Sport und schweres Heben müssen für sechs Wochen unterbleiben.

Welche Komplikationen können auftreten?

Auch wenn die Narben normalerweise schmal und unscheinbar werden, entsteht eine relativ große innere Wundfläche. Mögliche Komplikationen sind Blutergüsse und Wundheilungsstörungen. Kommt es wegen einer Infektion oder Durchblutungsstörung (besonders bei starken Raucherinnen) zu einer Wundheilungsstörung, können später breitere Narben entstehen. Solche Narben kann man etwa sechs Monate später in örtlicher Betäubung korrigieren.

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